Special Olympics Nationale Spiele in Saarbrücken: goolkids-Sportler gehen an den Start
Intensiv haben sie darauf hingearbeitet, nun ist es so weit: Drei Athleten aus dem Hause goolkids starten bei den Special Olympics Nationalen Spielen in Saarbrücken und vertreten dort den Förderkreis. Unter dem Motto „Teilhabe – Vielfalt – Lokal“ treffen sich vom 15. bis 20. Juni Sportler:innen mit geistiger und mehrfacher Behinderung im Saarland, um sich in zahlreichen Wettbewerben zu messen. Das Ziel der Spiele besteht aber nicht nur im Wettkampf in verschiedenen Disziplinen wie unterschiedlichen Ballsportarten, Leichtathletik oder Laufwettbewerben. Auch die gesellschaftliche Anerkennung von Behindertensport und Inklusion soll vorangetrieben werden.
goolkids beziehungsweise sein Kooperationsverein FV 1912 Bamberg wird von Dustin Barth, Robert Aschenbrenner und David Kirstein vertreten. Die beiden erstgenannten haben sich der Leichtathletik verschrieben und qualifizierten sich letztes Jahr bei den Special Olympics Landesspielen in Erlangen mit ihren Leistungen für die Wettkämpfe in Saarbrücken. Genau wie David Kirstein, dessen Disziplin der Kraftdreikampf (K3K) ist. Er vertritt den Förderkreis zum ersten Mal bei einem überregionalen Turnier und qualifizierte sich Anfang dieses Jahres bei den Special Olympics Thüringen. Geht man von den Trainingsleistungen aus, stehen die Chancen auf gute Platzierungen für alle drei nicht schlecht. Unter der Regie von Trainer Udo Pörschke zeigten sie große Leidenschaft und Einsatz in der Vorbereitung. Da Sport, Training und Wettkampf aber mit gewissen Kosten verbunden sind, schätzt sich das goolkids-Team glücklich, sich auf die finanzielle Hilfe von großzügigen Unterstützer:innen verlassen zu können. So half ihnen eine Crowdfunding-Kampagne genauso sehr wie das Sponsoring des Rewe- Marktes Rudel. Nun können die Spiele in Saarbrücken kommen. Oder, wie es Robert Bartsch, Gründer von goolkids, sagt: „Wenn wir ins Saarland fahren, sollen alle glücklich sein. Sei es aufgrund ihrer sportlichen Leistungen oder einfach wegen ihrer Teilnahme und ihres Einsatzes für Inklusion.“